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Kind sein in einem unfreien Land

16.11.2023 um 19:30

„Iran ist wie ein Zimmer im Souterrain. Wir sind alle gefangen da unten, und da ist nur ein kleines Fensterchen, und das hat so viele Gitter, da kommt ganz wenig Licht rein“, so beschreibt die Autorin Ayeda Alavie in einem Interview mit dem BR ihre Heimat. In ihrer Lesung mit Musik erweckt sie die literarisch verarbeitete Perspektive einer Kindheit in diesem unfreien Land zum Leben. Dazu liest Ayeda Alavie Passagen aus ihrem Roman „Sand und Zucker“, der im Sommer 2023 erscheinen soll, sowie aus ihrem Kurzgeschichtenband „Ein Bild von mir“. Ihre persönliche Note verleiht sie ihrer Lesung mit eigene Songs in persischer Sprache sowie mit populären Liedern aus ihrem Heimatland – unterstützt von Musiker Martin Pflanzer. Als Journalistin und Autorin wurde Ayeda Alavie in ihrer Heimat immer wieder bedroht und verhaftet, bis sie 2000 das Land verlassen hat. Sie studierte an der Filmhochschule Teheran und war von 1993 bis 1998 Autorin und Redakteurin für Kinder und Jugendprogramme bei Radio Teheran. In München folgte ein Studium der Deutschen Linguistik, Neueren Deutsche Literatur sowie der Europäischen Ethnologie. Alavie schreibt Bücher, Zeitungsartikel und Hörspiele. Der BR produzierte ihr Hörspiel „Die, die besser sind als wir“. Im Anschluss an die Lesung freut sich die Autorin auf die Diskussion mit dem PUC-Publikum. Die Lesung ist Teil des Schwerpunktthemas „Freiheit“ des Kulturamts Puchheim. Karten nur an der Abendkasse (8€ regulär/5€ ermäßigt).Moderation: Achim Puhl (Leitung VHS Puchheim)Veranstalter: Stadt PuchheimMit freundlicher Unterstützung der VHS Puchheim!

Details

Datum:
16.11.2023
Zeit:
19:30
Veranstaltungskategorie:
Webseite:
http://tickets.vibus.de/00100285000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10028500002982000