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Vernissage Ausstellung „Permanente Demokratie“

11.09. um 19:00

„Permanente Demokratie – Wie Kurt Eisner vor 100 Jahren den Freistaat Bayern ausrief“.
Die Ausstellung ist jeweils zu den Öffnungszeiten des Kulturamtes zu sehen. Diese sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Zu Unrecht ist die Erinnerung an Kurt Eisner mit verkehrten und fragwürdigen Begriffen wie “Kommunist”, “politischer Wirrkopf” und “sozialistischer Revolutionär” bis heute verknüpft geblieben. Der philosophisch gebildete, zutiefst pazifistische Schriftsteller und Publizist, aus Berlin zugereist und jüdischen Glaubens, schaffte in
der Nacht zum 8. November 1918 ein politisches Wunder in München: In einer völlig gewaltlosen Revolution erklärte er die Dynastie der Wittelsbacher, die 800 Jahre in Bayern geherrscht hatte, für abgesetzt und rief den demokratischen und sozialen Freistaat Bayern aus.
Durch die ständige Mitarbeit aller Schaffenden in Stadt und Land wollte er als Bayerns erster Ministerpräsident eine neue Form der Demokratie entwickeln: Ein permanentes demokratisches Miteinander. Rastlos arbeitete Eisner an der Realisierung seines Planes und seiner Friedenspolitik, ehe er am 21. Februar 1919 auf dem Weg zum Landtag von einem monarchistischen Attentäter erschossen wurde.
Ein expressives Gemälde von Guido Zingerl, das die Stadt Puchheim heuer angekauft hat, schildert Wirken, Tragik und Tod Kurt Eisners und steht im Mittelpunkt der Gedenkausstellung in der PUC-Galerie. Unter Herstellung lokaler Bezüge soll damit vor allem auch an die
Geburtsstunde der Demokratie in Bayern erinnert werden.

Details

Datum:
11.09.
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

PUC – Puchheimer Kulturcentrum
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
Puchheim, 82178
Telefon:
089-89 02 54 0

Veranstalter

Stadt Puchheim
Website:
www.puchheim.de