Die Geschichte der Vereinigten Staaten ist eng verflochten mit der Geschichte der Straße. Straßen und Pfade öffneten das weite, unerforschte Wildland, während Entdecker, Abenteurer, Schatzsucher und Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben nach Westen zogen. Berühmte Abschnitte asphaltierten Belags wie die Route 66 oder der Pacific Coast Highway spielen eine bedeutende Rolle in der US-Popkultur, und das Konzept der „Main Street“ ist im Kleinstadt-Amerika verwurzelt. Bekannt als „Die Straße, die eine Nation baute“, ist Amerikas Erste Straße eine wirklich besondere Perle der US-Geschichte – und zugleich eine fantastische Route für eine mitreißende Roadtrip durch Amerika.
Heute erstreckt sich der Historic National Road Scenic Byway über 170 Meilen zwischen Baltimore und Grantsville, doch seine Geschichte reicht viel weiter zurück und reicht geografisch weiter. Zwischen 1811 und 1838 erbaut, erstreckte sich die Historic National Road rund 640 Meilen von Cumberland in Maryland am Potomac River bis Vandalia in Illinois, mit Ausläufern nach Baltimore im Osten und St. Louis im Westen. Sie wurde 1976 zum National Historic Civil Engineering Landmark ernannt, 1994 zum State Heritage Park ausgezeichnet und 2002 sowohl zur All-American Road als auch zur National Scenic Byway erklärt. Außerdem ist sie im National Register of Historic Places eingetragen.
Eine Autoreise entlang des National Historic Road Scenic Byway bietet eine Fahrt durch die frühe Geschichte der Vereinigten Staaten, mit faszinierenden historischen Attraktionen und Artefakten zum Entdecken, umgeben von atemberaubenden Landschaften und Szenerien. Die meisten Reisenden beginnen ihre historische Rundreise in Baltimore, einer unterschätzten amerikanischen Stadt, die man unbedingt auf die Bucket List setzen sollte. Der Flughafen Baltimore/Washington International Thurgood Marshall (BWI) bietet Anlaufstellen, an denen man ein Auto mieten kann und von dort aus zum historischen Startpunkt der Straße fährt.
Eine historische Reise durch das Maryland der Kleinstädte
Eine historische Reise durch die amerikanische Geschichte, die den Ursprung und das Wachstum einer Nation verfolgt, beginnt wirklich nur an einem Ort: Baltimore. Diese lebendige, pulsierende und historische Stadt spielte eine fundamentale Rolle in den frühesten Momenten der Vereinigten Staaten, und heute ist sie ein wunderbarer Ort zum Erkunden. Tauchen Sie in der Vergangenheit ein an Orten wie Fort McHenry (wo die Nationalhymne entstand) und dem Haus von Edgar Allan Poe. Sie können auch das ursprüngliche Washington Monument besuchen und herausragende Kunst und Kultur im Baltimore Museum of Art, im Walters Art Museum, im American Visionary Art Museum oder im Reginald F. Lewis Museum entdecken. Baltimore ist zudem ein kulinarisches Paradies mit einem der besten Little-Italy-Viertel in Amerika, Chesapeake-Crabben, Köche, die eine James-Beard-Auszeichnung erhalten haben, und wunderbaren öffentlichen Märkten.
Nachdem Baltimore hinter Ihnen liegt, lockt die Historic National Road. Die erste Etappe führt von Baltimore nach Frederick, eine charmante Stadt mit vielfältiger historischer Architektur und einigen faszinierenden historischen Häusern, die zu Museen umgewandelt wurden, darunter das Barbara Fritchie House und das Schifferstadt Architectural Museum. Unterwegs schlängelt man sich durch einige perfekt malerische Kleinstädte, darunter Catonsville, ein Lieblingsort des 19. Jahrhunderts der Baltimore-Elite für sommerliche Ausflüge, und Ellicott City, eine alte Mühlenstadt mit dem ältesten Eisenbahnhafen des Landes.
Natürlich besteht diese Reise nicht nur aus historischen Gebäuden und antiken Wahrzeichen. Maryland beheimatet einige der charmantesten und oft unterschätzten Weingüter der USA. Der letzte Streckenabschnitt vor Frederick führt durch Weinberge und bietet so die ideale Gelegenheit für eine kleine Weinprobe. New Market Plains Vineyard ist ein reizvolles, familiengeführtes Weingut direkt am Weg, während Hidden Hills, nur ein kurzer Abstecher entfernt, malerische Aussichten und fantastische Tropfen bietet.
Historische Schlachtfelder und Gebirgslandschaften entlang des Historic National Road Scenic Byway
Jenseits von Frederick wird die Straße etwas wilder, wenn sie in die Appalachen hineinführt und zahlreiche Wälder sowie Staatparks durchquert. Dieser Abschnitt eignet sich ideal für Outdoor-Abenteuer und Naturliebhaber; es lohnt sich, die Beine zu vertreten und einen kurzen Abschnitt des ikonischen Appalachian Trail zu wandern – eine der berühmtesten Wanderstrecken der Welt und der längste ausschließlich zu Fuß begehbare Weg der Welt. Der Trail schneidet die Straße am Annapolis Rock & Black Rock Cliff Trailhead, unweit von Myersville, kreuzt, und eine etwa sechs Meilen lange Hin- und Rückwanderung führt Sie zum Washington Monument State Park (dieser ist auch mit dem Auto erreichbar und bietet reichlich Parkmöglichkeiten).
Dieser Abschnitt des Byways ist voll von Geschichte und natürlicher Schönheit: Von historischen Schlachtfeldern und Stätten wie Harper’s Ferry bis hin zum Chesapeake and Ohio Canal National Historical Park und dem South Mountain State Park. Eisenbahnfans werden gern weiter nach Hagerstown fahren, das einst als Hub City bekannt war – aufgrund der Vielzahl sich kreuzender Bahnen. Die Stadt bietet hervorragende Museen und historische Erlebnisse, darunter ein Rundhouse-Museum mit lokaler Eisenbahngeschichte, das Washington County Museum of Fine Arts und die Hagerstown Underground Railroad Walking Tour.
The final stretch of the Baltimore to Grantsville trip along the National Historic Road Scenic Byway serves up the two-centuries-old Wilson Bridge, the imposing Fort Frederick, and the artsy town of Cumberland. Beyond Cumberland, you can ride on the Western Maryland Scenic Railroad, cycle along the Great Allegheny Passage rail trail, and explore Spruce Forest Artisan Village, a little corner of traditional Appalachian culture.

