Frankreich führt eine neue landesweite Rauchverbotsregel im Freien ein, die darauf abzielt, Kinder und die Allgemeinheit im Hinblick auf die Gefahren des Tabaks zu schützen, einschließlich des Passivrauchens. Touristen, die Frankreich ab Juli 2025 besuchen, sollten die Orte kennen, an denen das Rauchen nun verboten ist, sowie die Bußgelder bei Nichteinhaltung, um hohe Strafen zu vermeiden und ein reibungsloses Reiseerlebnis sicherzustellen.
Historisch gesehen genießt Frankreich eine legendäre Liebesaffäre mit dem Rauchen. Man denkt an das französische Kino, in dem sinnliche Züge von Gauloises praktisch mit jeder Café-Szene als Beilage erscheinen. In den letzten Jahren hat das Land jedoch die Vorschriften verschärft, um auf wachsende Gesundheitsbedenken zu reagieren. Das neue Gesetz ist Teil eines breiteren nationalen Programms, bekannt als National Tobacco Control Program 2023-2027, das darauf abzielt, den Tabakkonsum deutlich zu reduzieren, mit dem ehrgeizigen Ziel, bis 2032 eine tabakfreie Generation zu erreichen.
Ob Besucher Frankreichs an den typischen Außenbereichen von Cafés und Restaurants einen Unterschied bemerken — diese Bereiche bleiben weiterhin von den neuen Regelungen ausgenommen —, ist es sinnvoll, sich der neuen strengen Regeln bewusst zu sein, die für Touristen in anderen Ländern gelten, um sie nicht versehentlich zu brechen. In Frankreich ist dies besonders wichtig, da die No-Smoking-Zonen von dem abweichen, was in anderen Ländern erlaubt ist, einschließlich der Plätze, die Touristen häufig nutzen. Auf der anderen Seite werden Nichtraucher und Familien mit Kindern wahrscheinlich einige französische Ziele deutlich angenehmer finden.
Wie man hohe Bußgelder beim Rauchen in Frankreich vermeidet
Die Faustregel lautet, dort kein Rauchen zu beginnen, wo zu erwarten ist, dass Kinder anwesend sind, und in jedem Bereich, in dem Sie ein Schild mit der Aufschrift „espace sans tabac“ (tabakfreier Bereich) sehen. Laut einer Regierungsmitteilung ist ab dem 1. Juli 2025 das Rauchen während der Öffnungszeiten in „öffentlichen Parks und Gärten; Stränden, die am Badewasser liegen; Bushaltestellen und überdachten Wartebereichen; Bereichen rund um Schulen, Hochschulen, Oberstufen und andere Orte, die dem Empfang, der Ausbildung oder der Unterbringung Minderjähriger dienen; offenen Flächen und Bereichen rund um Bibliotheken, Schwimmbäder, Stadien und Sportanlagen“ verboten.
Die Regel sieht vor, dass Verstöße mit einer Geldstrafe von etwa 150 US-Dollar geahndet werden können, die auf bis zu 875 US-Dollar steigen könnte. Derzeit gilt das Verbot nicht für E-Zigaretten/Dampfen. Außerdem sollte man darauf achten, wo man Zigarettenkippen entsorgt, da manche Gemeinden strikte Strafen verhängen. Das Wegwerfen einer Zigarette auf der Straße gehört zu den Dingen, die man in Paris unbedingt vermeiden sollte, um eine Geldstrafe zu vermeiden.
Der Schutz der Kinder vor Passivrauchen erstreckt sich auch auf die Verkehrsregeln. Das Rauchen im Auto ist erlaubt, solange sich keine Minderjährigen im Fahrzeug befinden; andernfalls droht — wie zu erwarten — eine Geldstrafe. Diese Strafe kann bis zu 875 US-Dollar betragen, wobei in der Regel die Mindeststrafe von 150 US-Dollar angewendet wird.
Andere bereits im bisherigen Rauchverbot in Frankreich enthaltene Orte
Die neue erweiterte Rauchverbotsregel baut auf den bestehenden No-Smoking-Bereichen auf, die seit Jahren ohnehin tabu waren. Seit 2007 ist das Rauchen bereits in geschlossenen öffentlichen Räumen wie Restaurants, Bars, dem öffentlichen Nahverkehr und Gesundheitseinrichtungen verboten, mit Ausnahme der speziell für Raucher vorgesehenen Bereiche, wie die Terrasse — die Außenflächen der Café-Tische.
Während die Durchsetzung weitgehend auf Kooperation und Selbstregulierung beruhen wird, sind die neuen Nichtraucherzonen nun Teil der Regeln, die man in Frankreich beachten muss. Selbst wenn in den ersten Tagen eine lockerere Durchsetzung zu beobachten ist, sollte man sich bewusst sein, dass bei Verstößen eine Geldstrafe drohen kann. Falls Unsicherheit besteht, achte man auf Beschilderungen und das Verhalten der Einheimischen. In Paris oder anderen Städten handeln die Einwohner im Allgemeinen zügig, neuen Gesundheitsmaßnahmen zu folgen. Besonders vorsichtig sollte man außerhalb der großen Touristenzentren reisen, da einige Gemeinden das Verbot strenger durchsetzen als andere. Zum Beispiel hatten Nice und Le Touquet das Rauchen am Strand schon vor dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes verboten.
Die Einhaltung der neuen Regelungen hilft nicht nur, teure Bußgelder zu vermeiden, sondern zeigt auch Respekt vor der französischen Kultur und den laufenden Bemühungen des Landes, sicherere und sauberere gemeinsame Räume zu schaffen. Diese aktualisierten Normen zu akzeptieren, sorgt dafür, dass Ihr Budget besser in köstliche Croissants und Macarons investiert ist, statt durch unerwartete Strafen zu gehen.

