Warum Kaliforniens Disneyland-Park sich endgültig von dieser beliebten Attraktion verabschiedet

Why California's Disneyland Park Is Saying Goodbye To This Beloved Ride For Good

2. August 2025

Neuerungen in den Disneyland-Parks

Es ist ein Trauertag für Fans des beliebten Pixar-Films „Monsters Inc.“: Der Disneyland California Adventure Park hat kürzlich bekannt gegeben, dass es an der Zeit ist, die Monster im Schrank für immer zu verabschieden und Platz für größere, spannendere sowie wahrscheinlich lukrativere Attraktionen zu schaffen. In den letzten Jahren hat Disneyland California zahlreiche tiefgreifende Änderungen an seinen Parks vorgenommen. So wurde beispielsweise die Bugs Land komplett geschlossen, um Platz für die „Avengers“-Attraktionen zu schaffen. Das „Tower of Terror“ wurde in „Guardians of the Galaxy“ umbenannt, und der gesamte Pier-Bereich wurde zu einer riesigen Pixar-Showzone umgestaltet. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich die Frage: Warum nicht gleich den Park umbenennen?

Ja, richtig gehört: Der Vorsitzende für Disney-Erlebnisse, Josh D’Amaro, kündigte kürzlich bei der Disney-D23-Veranstaltung an, dass nach 20 Jahren im Park die Bewohner von Monstropolous im Herbst 2026 aus der Attraktion „Monsters, Inc. – Mike & Sulley helfen aus!“ entfernt werden, um einem neuen „Avatar“-Themenbereich Platz zu machen.

Anstelle der Wiedergabe von Szenen aus dem Originalfilm, wie es bei der Attraktion im Disney’s Animal Kingdom in Florida der Fall ist, soll die neue Anlage die Welt von Pandora zum Leben erwecken. Für Gäste, die weiterhin Mike und Sully bei Disney sehen möchten, kündigte Disney World in Florida für 2024 den Bau eines „Monsters Inc.“-Themenbereichs an, einschließlich der ersten hängenden Achterbahn in der Geschichte von Disney. Dies ergänzt eine Reihe weiterer neuer Fahrgeschäfte und Attraktionen, die 2024 in den Disney-Parks eröffnet werden, darunter auch die neu gestaltete Splash Mountain in Disney World und Disneyland.

Weitere Veränderungen in den Disneyland-Parks

Zusätzlich zu dem neuen „Avatar“-Erlebnis plant Disneyland California auch eine neue „Coco“-Attraktion, die in den Pixar Pier integriert werden soll. Laut dem Disney Parks Blog lässt sich „Walt Disney Imagineering“ für die Gestaltung der Attraktion von beliebten Klassikern wie „Die Haunted Mansion“ und „Pirates of the Caribbean“ inspirieren. D’Amaro erwähnte, dass man „den knochigen Charakteren auf beeindruckende Weise Leben einhaucht, Supported durch neueste Audio-Animatronics-Technologien … diese Figuren werden in einer Weise erscheinen, die man sehen muss, um zu glauben.“ Der Bau der „Coco“-Attraktion soll im Herbst 2025 beginnen. Außerdem sind der Bau einer rund 6000 Parkplätze umfassenden Parkgarage sowie eines Verkehrsknotenpunkts geplant, der einen Fußgängerübergang über den Harbor Boulevard einschließt, um das Parken, den Verkehrsfluss und die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit zu verbessern.

Diese Infrastrukturverbesserungen sind Teil der umfassenderen DisneylandForward-Initiative, einem langfristigen Expansionsplan, der das zukünftige Erscheinungsbild des Resorts und die Erfahrung der Besucher neu gestalten soll. Obwohl Disney bislang keine genauen Details zu den zukünftigen Plänen preisgegeben hat, deutet der Bau dieses Verkehrsknotenpunkts darauf hin, dass das Resort auf deutlich mehr Besucher vorbereitet ist — möglicherweise auch auf noch immersivere neue Bereiche.

Mit Attraktionen wie „Avatar“ und „Coco“ wird deutlich, dass Disney verstärkt auf aktuelle Marken und populäre IPs setzt, um die nächste Generation von Fans zu gewinnen. Allerdings gibt es auch Stimmen, die den rasanten Veränderungen skeptisch gegenüberstehen. Langjährige Besucher beklagen die schwindende Vielfalt klassischer Attraktionen und den zunehmenden Fokus auf Franchise-Erlebnisse. Ob man die Veränderungen nun begrüßt oder kritisch sieht: Eines ist sicher — das Disneyland von morgen wird ganz anders aussehen als das, was man bisher kennt. Angesichts der steigenden Preise bei Disney könnte es zudem sinnvoll sein, alternative Aktivitäten in und um Anaheim zu erkunden, abseits des Freizeitparks.

Lukas Reinhardt