Ein Besuch in einem Disney-Park zählt zu den zauberhaftesten Erlebnissen überhaupt, doch er geht meistens auch ins Geld. Es ist kaum möglich, ohne größere Ausgaben eine Familie von vier Personen nach Disney World oder Disneyland zu schicken. Bei solchen Kosten möchte man natürlich so viel wie möglich sehen und erleben. Allerdings erschlagen einen die vielen Attraktionen – in Disney World gibt es circa 280, in Disneyland etwa 143 – leicht, sodass die Orientierung schwerfällt und man nicht weiß, wo man anfangen soll.
Der Schlüssel zu einem gelungenen Disney-Besuch, bei dem möglichst viel erlebt wird, ist eine gut durchdachte Strategie für das sogenannte ‘Rope Drop’. Dieser Begriff beschreibt das frühe Erscheinen im Park, noch bevor er offiziell öffnet, um zu den allerersten Besuchern zu gehören, die die Attraktionen des Tages erkunden. Auf diese Weise lassen sich viele Attraktionen ohne längere Wartezeiten abstauben, bevor die Warteschlangen immer länger werden.
Eine interessante Tatsache: Das Wort ‘Rope Drop’ stammt von der Tatsache ab, dass in vielen Disney-Parks die Gäste bis zur Öffnung an einer echten Schnur (einem Seil) zusammengenäht werden, die die Mitarbeiter erst fallen lassen, wenn der Park öffnet. Doch auch wenn man sehr früh dort ist, reicht allein die Frühzeit nicht aus – man braucht einen festen Plan, um die begrenzte Zeit bestmöglich zu nutzen und den maximalen Wert aus dem teuren Ticket zu holen. Für eine perfekte Planung hilft ein genialer Helfer: das entsprechende Tool, um den nächsten Disney-Trip optimal vorzubereiten.
Mehr aus dem Rope Drop herausholen: Frühzeitiger Parkeintritt
Einer der wichtigsten Tipps, um das Beste aus eurem Familienausflug in Disney-Parks herauszuholen, ist, ein Hotel zu buchen, das den Frühpark-Eintritt ermöglicht. Viele Hotels, die in Kooperation mit Disney stehen, bieten ihren Gästen exklusiv die Möglichkeit, bis zu 30 Minuten vor der offiziellen Parköffnung eingelassen zu werden. Das bedeutet, dass man die beliebtesten Attraktionen in der Hochphase gleich zu Beginn noch vor den regulären Besuchern erleben kann.
In Disney World ist dieses Privileg bei einem Aufenthalt in einem Disney-Hotel oder einem ‚Good Neighbor‘-Hotel an jedem Tag möglich, an dem die Parks geöffnet sind. In Disneyland sind es spezielle Tage: Im Disneyland Park an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen, im Disney California Adventure Park an Montagen, Mittwochnächten, Freitagen und Sonntagen. Wenn das Budget für eine Übernachtung im Disney-Hotel zu hoch ist, kann man sich für ein günstigeres Good-Neighbor-Hotel entscheiden, das meist in der Nähe der Parks liegt und mit vielen Vorteilen punktet, darunter ozeanische Nähe und die Möglichkeit, früh morgens bereits bestimmte Attraktionen zu nutzen.
Beachtet jedoch: Während des Früh-Eingangs sind nicht alle Attraktionen geöffnet. Nur ausgewählte Bereiche, Fahrgeschäfte und Restaurants sind zugänglich. Wer also eine bestimmte Attraktion unbedingt in der Frühzeit erleben möchte, sollte vorher genau planen, wann diese zum Frühzugang zur Verfügung steht, um keine wertvolle Zeit zu verschenken.
Deine Rope Drop-Strategie perfektionieren
Der wichtigste Schritt für einen erfolgreichen Disney-Besuch lautet: pünktlich zum Rope Drop erscheinen. Doch noch entscheidender ist eine detaillierte Strategie. Dazu gehört eine Recherche, welche Attraktionen bei geöffnetem Park zugänglich sind, auf welche man besonders Wert legt, welche Altersbeschränkungen gelten und welche Fahrgeschäfte, Restaurants oder Shows bekannt dafür sind, morgens kurzfristig auszufallen oder verspätet zu starten. Das Wichtigste: Komm nicht unnötig ins Stocken, sondern nutze die Zeit optimal.
Wenn du zum Beispiel das Magic Kingdom besuchst, solltest du möglichst früh an den Attraktionen wie Seven Dwarfs Mine Train, TRON Lightcycle Run, Tiana’s Bayou Adventure oder Peter Pan’s Flight sein. In EPCOT stehen Guardians of the Galaxy: Cosmic Rewind, Frozen Ever After oder Remy’s Ratatouille Adventure hoch im Kurs. Im Animal Kingdom ist Flight of Passage die Nummer eins, aber auch Na’vi River Journey und Kilimanjaro Safaris sind zu empfehlen. Im Hollywood Studios empfiehlt es sich, zuerst Rise of the Resistance oder Slinky Dog Dash anzugehen, um den Massen aus dem Weg zu gehen. Alternativ kann man auch Tower of Terror starten, um anschließend Rock ’n’ Roller Coaster und Mickey and Minnie’s Runaway Railway zu erleben.
Wer auf der Westküste bei Disneyland startet, sollte für den Anfang auf Rise of the Resistance, Space Mountain oder Peter Pan’s Flight setzen. Im Disney California Adventure sind Radiator Springs Racers beliebt, doch eine gute Wahl ist ebenso Guardians of the Galaxy: Mission Breakout. Danach sollte man versuchen, möglichst viele Fahrten auf Pixar Pier zu absolvieren, solange es geöffnet ist.