Südostasien war schon immer ein Paradies für Reisende, die Reiseziele suchen, die das Budget nicht sprengen. Von Rucksackreisenden an der Khao San Road in Bangkok bis hin zu Alleinreisenden, die sich auf eine erstaunliche Auszeit in Kambodscha einlassen möchten, gibt es in der ganzen Region fantastische Orte, die zu überraschend niedrigen Preisen erreichbar sind. Und das gilt nicht nur für Low-Budget-Reisende. Bali ist ein großartiges, erschwingliches, familienfreundliches Reiseziel, während jeder, der nach einem luxuriösen Urlaub zum Schnäppchenpreis sucht, in Indonesien oder Malaysia vor Auswahlmöglichkeiten nur so strotzt.
Doch auch die günstigsten Destinationen sind in den letzten Jahren teurer geworden, weshalb Reisende, die ihr Budget noch weiter ausdehnen möchten, nach neuen Orten suchen. Eines der besten, lebendigsten und gleichzeitig eines der günstigsten Länder in Südostasien ist Vietnam, das sich perfekt für kluge Reisende eignet, die 2026 ihren Dollar strecken möchten. Tatsächlich wurde es sogar von Condé Nast Traveler zu einem der 16 günstigsten Reiseziele im Jahr 2026 genannt.
Vietnam liegt am östlichen Rand Südostasiens, ein langer, schmaler Landstreifen, der sich von China im Norden bis zur Philippinensee im Süden erstreckt. Das Land grenzt im Westen an Laos und Kambodscha und im Osten an das Südchinesische Meer. Die beiden größten Städte sind Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, die als wichtigste Transitknotenpunkte für Reisende dienen und von großen internationalen Flughäfen bedient werden, die von Fluggesellschaften aus der ganzen Welt angeflogen werden. Der Da Nang International Airport in Zentralvietnam ist eine weitere großartige Option, besonders für Reisende aus anderen Teilen Asiens.
Die besten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Vietnam
Vietnam ist ein erstaunlich vielfältiges Land mit atemberaubenden Landschaften, schönen Stränden, dramatischen antiken Ruinen und lebhaften, pulsierenden Städten. Man kann unglaublich gut essen, und das zu sehr geringen Preisen; es ist ein ideales Einkaufsziel, sowohl für reizende Souvenirs als auch für ernsthaftere Artikel. Hoi An und Ho-Chi-Minh-Stadt sind zum Beispiel berühmt für ihre Schneidereien, und man kann Maßhemden und -röcke zu Bruchteilen der Kosten erhalten, die man zu Hause bezahlt.
Der beste Weg, um zu entscheiden, was man in Vietnam unternehmen möchte, besteht darin, das Land in Regionen aufzuteilen. Im Norden ist Hanoi eine unglaubliche Stadt, eine wunderbare Mischung aus Alt und Neu, wo Bars, Cafés, Restaurants und Musiklokale an antike Tempel und traditionelle Street-Food-Anbieter grenzen. Eine Kreuzfahrt rund um die Ha-Long-Bucht, um die imposanten Kalkstein-Karstformationen zu sehen, ist ein Muss, und das wunderschöne Hügelland rund um Sapa ist eine herrliche Oase natürlicher Schönheit. Im zentralen Vietnam bietet Da Nang kilometerlange, unberührte Strände, während Hue und Hoi An von Geschichte und Charme durchdrungen sind – ideale Ziele für Kulturbegeisterte.
Im Süden ist Ho-Chi-Minh-Stadt ein riesiges urbanes Dschungelreich, die größte Stadt des Landes, und eine wunderbare Mischung aus traditioneller vietnamesischer Kultur, französischer Kolonialarchitektur und modernem Elan. Die moderne Geschichte wird an Orten wie dem War Remnants Museum und den Kriegs-Tunneln von Cu Chi und Long Phuoc respektvoll und einfühlsam erkundet, während die faszinierend vielfältige Geschichte Vietnams an Orten wie der Jade-Imperator-Pagode, dem Unabhängigkeitspalast und der Notre-Dame-Basilika von Saigon sichtbar wird. Schließlich bietet eine Flussbootfahrt in die gemütlichen Windungen des Mekong-Deltas eine entspannte Reise durch die traditionellen Städte und Dörfer, die rund um dieses riesige sumpfige Ästuar nahe der Grenze zu Kambodscha verstreut liegen.
Wann man am besten reisen sollte und wie man spart
Vietnamreisen sind unglaublich erschwinglich, und man kann seine Erfahrungen und sein Luxusniveau so anpassen, dass es zum Budget passt, mit möglichst wenig Aufwand, Kompromissen oder Verzicht. Die Schätzungen dessen, was man benötigt, variieren verständlicherweise; einige Reisende berichten, dass sie mit nur 10 USD pro Tag auskommen. Die meisten Quellen schätzen jedoch, dass 40–70 USD pro Tag für eine komfortable Erfahrung ausreichen, einschließlich Essen, Erlebnissen, Transport und Unterkunft, während ein luxuriöseres Erlebnis bei rund 100–150 USD pro Tag beginnt.
Die besten Spartipps sind, in Gästehäusern oder privaten Zimmern in Hostels zu bleiben statt in internationalen Hotelketten, sich mit Grab (der lokalen Uber-Variante) fortzubewegen und dort zu essen, wo die Einheimischen essen – in einfachen, familiengeführten Restaurants oder auf der Straße. Vietnam bietet einige der besten Street-Food-Szenen der Welt – es war eines von Anthony Bourdains Lieblingsreisezielen – und man wird sich an bánh mì, pho, BBQ und bún bò xào delektieren, während man kaum mehr als 3 US-Dollar ausgibt!
Sparsam reisende Reiseführer empfehlen oft, Orte in der Nebensaison oder außerhalb der Hochsaison zu besuchen, um zu sparen, aber das kann in Vietnam knifflig sein. Weil das Land so lang ist, variieren die Jahreszeiten stark je nachdem, wohin man geht, und es ist wichtig, die feuchte Taifun-Saison zu vermeiden, da dies oft zu schweren Überschwemmungen und erheblichen Störungen führt. Der Norden Vietnams ist am besten von November bis April zu besuchen, wenn das Klima kühl und trocken ist (obwohl Dezember bis Februar für manche zu kalt sein kann). Zentralvietnam ist von Januar bis August herrlich, mit sonnenverwöhnten Tagen, die sich perfekt zum Faulenzen am Strand eignen. Der Süden ist das ganze Jahr warm, aber am besten von November bis April, um die regenreiche Saison zu vermeiden.

