Wie die meisten Großstädte weltweit ist auch Atlanta in Georgia ein Zentrum für Kultur und Kunst. Man besucht hier Konzerte und Theateraufführungen, schlendert durch verschiedene Viertel und entdeckt öffentliche Kunstwerke – oft kostenlos. Will man sich ganz in die Kunstszene der Stadt vertiefen, bieten sich unzählige Gelegenheiten. Die lebhafte Metropole beherbergt mehrere herausragende Museen, doch wenn man Originalwerke einiger der berühmtesten Künstler der Geschichte neben ikonischen Kreationen unserer Gegenwart bewundern möchte, führt kein Weg am High Museum of Art vorbei.
Das High Museum of Art liegt im Zentrum der Stadt im vibrierenden Midtown-Viertel. Midtown ist fußläufig erreichbar, grün, voller Bars und Restaurants. Es gilt als „Herz der Kunst“ und beheimatet neben dem Museum weitere renommierte Einrichtungen wie das Fox Theatre, das SCAD FASH Museum of Fashion + Film und das Center for Puppetry Arts. Midtown beherbergt zudem den landschaftlich reizvollen botanischen Garten von Atlanta – perfekt für eine entspannte Auszeit.
Im High Museum of Art können Besucher mehr als 20.000 unterschiedliche Kunstwerke bewundern, die von klassischen Gemälden bis zu zeitgenössischen Installationen reichen. Jährlich sorgen Sonderausstellungen dafür, dass bei jedem Besuch etwas Neues zu sehen ist.
Das High Museum of Art ist ein absolutes Muss auf einer Reise nach Atlanta
Das High Museum of Art ist nicht nur eines der besten Kunstmuseen im Südosten der Vereinigten Staaten, es ist auch das größte – auch wenn es in unserer Liste der kuriosesten Museen der Welt nicht ganz auftauchte. Das Gebäude selbst ist bereits ein Kunstwerk, entworfen von zwei preisgekrönten Architekten, Richard Meier und Renzo Piano. Während Ihres Besuchs haben Sie die Gelegenheit, Werke einiger der weltweit bekanntesten Künstler zu betrachten. Europäische Meisterwerke wie Giovanni Bellinis Madonna mit Kind und Claude Monets Houses of Parliament in the Fog gehören ebenso dazu wie amerikanische Künstlerinnen und Künstler wie Georgia O’Keeffe, John Singer Sargent und Norman Lewis. Außerdem finden sich im Museum afrikanische Kunst, Volkskunst, Fotografie und zeitgenössische Positionen – ganz gleich, welchen Geschmack Sie haben, Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Werk entdecken, das Sie überrascht und begeistert.
Das High Museum of Art zieht jedes Jahr Hunderttausende von Einheimischen und Besuchern an. Im Laufe des Jahres gibt es umfassende Sonderausstellungen, öffentliche Kunstkurse, Vorträge und weitere Veranstaltungen. Am ersten Freitagabend eines Monats bleibt das Museum bis spät geöffnet, es gibt Cocktails und Musik von einem Live-DJ. Am dritten Freitag eines jeden Monats laden Getränke, Snacks und Live-Jazz zu einem entspannten Abend ein. „Friday Jazz Night is a must! We had an absolutely amazing time. The music made the experience even more enjoyable“ – so beschrieb es eine Besucherin bzw. ein Besucher in einem Google-Rezensionseintrag.
Planung Ihres Besuchs
Das High Museum of Art öffnet von Montag bis Samstag von 10:00 bis 17:00 Uhr. Am Sonntag beginnt der Tag um 12:00 Uhr, montags ist das Museum geschlossen. Der Eintritt kostet 23,50 USD pro Person. Mitglieder haben freien Eintritt. Für Mobilitätshilfe stehen im Taylor-Lobby kostenfrei Rollstühle, Kinderwagen und Hocker zur Verfügung. Fotografieren ist im Museum erlaubt, und Besucher können in den Galerien gerne Pausen einlegen, skizzieren oder Notizen machen.
Am besten früh ankommen, um Menschenmassen zu vermeiden. „Wenn es das erste Mal ist, würde ich etwas mehr als zwei Stunden einplanen – besonders, wenn eine Sonderausstellung läuft. Solche Ausstellungen ziehen immer mehr Besucher an“, empfiehlt eine Besucherin bzw. ein Besucher auf Tripadvisor. Andere Bewertungen raten, rund vier Stunden einzuplanen, wenn man die Dauer-Ausstellung entspannt genießen oder besondere Werke länger betrachten möchte.
In den Galerien sind Essen und Getränke zwar nicht gestattet, im Museum kann man jedoch Snacks und Getränke erwerben. Das CJ’s Café in der Taylor Lobby ist der ideale Ort für eine leichte Mittagsstärkung. Für ein etwas umfassenderes Speisenangebot empfiehlt sich Elise, das französische und italienische Küche sowie Meeresfrüchte anbietet. Wer eine Unterkunft in der Nähe sucht, findet im Hotel Granada Midtown fußläufig erreichbare Zimmer ab ca. 240 USD pro Nacht. Weitere Highlights in Atlanta finden Sie hier: Fünf Attraktionen, die Besucher für eine entspannte Stadtpause empfehlen.

