Die gefährliche Warnung: Warum Touristen im Sommer diese Georgia-Seen meiden sollten

The Dangerous Reason Tourists Should Avoid Visiting These Georgia Lakes In The Summer

22. Juli 2025

Gefährliche Schlüsseines, die Touristen an den Seen in Georgia vermeiden sollten

Es ist kaum zu widerstehen, die weitläufigen Seen Georgiens im Sommer zu erkunden, doch genau dann sollten Besucher besonders aufmerksam sein. Eine Übersicht des WeltAtlas hat die Seen des Bundesstaates aufgelistet, die am stärksten von Schlangen befallen sind — und einige beliebte Gewässer haben es auf diese Liste geschafft. Während Wasser-Schlangen, die keine Giftzähne haben, häufig vorkommen, sind es vor allem die giftigen Arten wie Kupferköpfe und Klapperschlangen, die eine ernste Gefahr darstellen. Besonders während der Fortpflanzungszeit im Sommer steigt die Aktivität dieser Reptilien in den Seen deutlich an.

Der Lake Hartwell ist gewaltig — mit ca. 23.000 Hektar — aber auch hier sind verschiedene Schlangenarten unterwegs, darunter sowohl ungiftige als auch gefährliche. Die Arten, auf die man besonders achten sollte, sind die Ostkupferkopf und die Holzklapperschlange. Der Lake Allatoona im Nordwesten des Bundesstaates ist im Grunde eine „Schlangensuppe“ mit mindestens fünf häufig anzutreffenden Arten. Glücklicherweise sind nur die Ost-Hognaus and die Ost-Gartenschlange leicht giftig, was bedeutet, dass ihre Bisse selten ernsthafte Schäden bei Menschen verursachen. Die anderen Arten sind ungefährlich, solange man sie in Ruhe lässt.

Der Lake Sinclair im zentralen Georgia beherbergt die gewöhnliche Wasserschlange. Diese Schlangen sind ausgezeichnete Schwimmer und ziemlich lang, aber nicht giftig und leicht erkennbar. Obwohl der Lake Lanier auf der Risikoliste steht, ist es nicht die Zahl der Schlangen, die dem See den Ruf als gefährlichsten See Amerikas eingebracht hat. Dieser künstliche Stausee beherbergt mehrere Schlangenarten, darunter die Schwarze Rattenschlange, doch keine von ihnen ist giftig. Viele Einheimische in Georgia raten eher dazu, sich Sorgen um unverantwortliches Verhalten beim Alkoholgenuss oder bei Bootsfahrten auf dem Lanier zu machen — oder vielleicht um Gespenster.

Sicherheitstipps für die schlangenreichsten Seen Georgiens

Lasst euch nicht von Sichtungen von Schlangen sofort abschrecken, euren Sommer-Ausflug zu genießen. Es gibt einige Tricks, um Schlangen zu vermeiden und trotzdem eine entspannte Zeit am Wasser zu verbringen. Zunächst solltet ihr nur an ausgewiesenen Stränden ins Wasser gehen. Achtet stets auf eure Umgebung und vermeidet Schwimmen in der Dämmerung oder bei Sonnenaufgang, da die meisten Schlangen bei kühlerem Wetter aktiv sind. Wenn euch eine Schlange begegnet, geratet nicht in Panik. Rückt langsam zurück, gebt ihr Abstand und beobachtet sie aus sicherer Entfernung. Denkt daran, dass die Schlange wahrscheinlich mehr Angst vor euch hat als umgekehrt.

Erkennt den typischen Kupferkopf-Halbmond und den dreieckigen Kopf der Klapperschlangen. Packt ein einfaches Erste-Hilfe-Set ein und informiert euch, wo sich das nächstgelegene Krankenhaus befindet — die meisten Notaufnahmen verfügen über Gegengift. Ruft das Georgia Poison Center an, wenn ihr unsicher seid, und haltet das Biss-Wunde unterhalb des Herzens. Bewahrt Ruhe — laut dem Georgia Department of Natural Resources besteht eine Überlebenschance von 499 zu 500 bei einem Schlangenbiss.

Wenn euch diese schlangenbelebten Seen mehr verkrampfen, als Samuel L. Jackson auf einem Höhenflug, gibt es Alternativen. Georgia ist voll von Bundesstaatlichen Parks mit Wasserfällen und Schwimmbecken — obwohl keine Garantie besteht, keinem reptilischen Überraschung zu begegnen (denn es ist Nature, schließlich), ist die Wahrscheinlichkeit geringer. Für Süßwasser-Schwimmen mit Blick auf Berge bietet der Lake Blue Ridge im Chattahoochee National Forest einen familienfreundlichen Kiesstrand und Schwimmareal. Hier gibt es auch Kajak- und Paddleboard-Verleih sowie Campingplätze für längere Aufenthalte. Küstennahe Fluchten wie Jekyll- oder Tybee-Insel beeindrucken ebenfalls mit atemberaubenden Stränden und klarem Wasser. Und wer die Natur lieber in kontrollierter Umgebung erleben möchte, kann das größte Aquarium des Landes in Atlanta besuchen. Von dort aus lohnt sich ein Ausflug zu Six Flags White Water, um sich abzukühlen — ganz ohne Schlangen.

Lukas Reinhardt