Rick Steves warnt Reisende: Nie dem Touristenpolizei das Portemonnaie anvertrauen

Rick Steves Warns Travelers To Never Trust The 'Tourist Police' With Your Wallet

28. September 2025

In einer fremden Stadt in einem unbekannten Land zu stöbern, wenn man die Sprache nicht spricht oder weder mit Gebräuchen, Kultur noch den örtlichen Behörden vertraut ist, kann sich bei der nächsten Reise nachteilig auswirken. Klug Reisende wissen, wie sie sich vor Betrügern durch gefälschte Stadtführer schützen, doch der Reiseexperte Rick Steves warnt Touristen vor einem Betrug, der mit der ‚Touristenpolizei‘ zusammenhängt – und erklärt, warum man ihnen niemals den Geldbeutel anvertrauen sollte.

Touristenpolizei mag auf den ersten Blick vertrauenswürdig wirken: frisch gebügelte Uniformen, flanieren durch die Altstadtgassen, diskutieren untereinander wie in einer typischen Szene. Was Touristen oft nicht wissen: Diese ‚Touristenpolizisten‘ könnten bereits über ihr nächstes Opfer sprechen. Vermeide Touristenfallen und Betrügereien – etwa eine Tuk-Tuk-Tour, die dich zu allen Geschäften führt, statt zu dem Ort, den du eigentlich besuchen willst, um deinen Freund zu einem Kauf zu verleiten – und versuch, dich davon abzuhalten, dich von ihnen abzulenken. Wenn sich ‚Touristenpolizei‘ nähert und fest darauf besteht, deine Geldbörse zu sehen, komm nicht nach.

Auf Steves‘ Blog geht er auf diesen beliebten Betrug ein, der Touristen ins Visier nimmt, die kooperativ sind und sich möglicherweise nicht bewusst sind, dass es besser ist, ihre Geldbörse keiner Behörde irgendeiner Art zu überlassen. „Zwei Diebe in Uniform – die sich als ‚Touristenpolizei‘ ausgeben – stoppen dich auf der Straße, zeigen gefälschte Abzeichen und bitten darum, deine Geldbörse auf Fälschungen, oder ‚Drogen-Geld‘ zu überprüfen oder um deine Nationalität festzustellen. Du wirst nicht einmal merken, dass einige Scheine fehlen, bevor sie wieder gehen. Gib deine Geldbörse niemals irgendjemandem.“

Gefälschte Abzeichen und echte Betrügereien: Was Touristen über falsche Touristenpolizei wissen müssen

Während es die Touristenpolizei tatsächlich gibt, gibt es Betrüger, die unbemerkt durch die Straßen ziehen und dem durchschnittlichen Touristen zu viel Vertrauen schenken könnten, weil sie wie eine Autorität wirken. Typischerweise treten gefälschte Touristenpolizisten dir auf der Straße gegenüber und verlangen, dass du ihnen deine Geldbörse übergibst, weil sie nach Falschgeld suchen. Bevor du sie herausgibst, bleibe ruhig, denn zu viel Vertrauen kann sich rasch negativ auswirken.

Betrüger, die sich als „die Guten“ ausgeben, vermitteln oft den Eindruck, sie wollten helfen und seien auf deiner Seite. Naive Touristen übergeben ihre Geldbörsen in der Annahme, dass dies der Normalzustand sei. Der falsche Beamte durchsucht dann deine Scheine, prüft sie nach einiger Zeit und gibt sie dir wieder zurück. Wenn du deine Geldbörse wieder in deine Tasche steckst und weitergehst, merkst du erst später, dass ein Stapel Euros fehlt.

Falsche Behörden tummeln sich in belebten Gegenden, die voller Touristen sind. Sie tauchen auch an Bahnhöfen, in Hotels oder sogar an Straßensperren auf. Das ist mir einmal passiert, als man mich bat, meinen Reisepass als Pfand herauszugeben; ich entgegnete einfach, dass es in Kanada verboten sei, den Reisepass herauszugeben, und schon gab es keine weiteren Fragen. So wie du deinen Reisepass niemals jemandem überreichst, gib niemals deine Geldbörse oder persönliche Dokumente an irgendjemanden nur weil er in Uniform erscheint.

Selbstbewusstsein statt Angst: Umgang mit Begegnungen mit gefälschter Touristenpolizei während des Reisens

In bestimmten Regionen Europas ist das Risiko eines Taschendiebstahls besonders hoch; dennoch können auch weltweit in beliebten Tourismuszonen falsche Touristenpolizisten auftreten. Fake-Touristenpolizei sollen manchmal schüchterne Touristen einschüchtern, indem sie eine Geldstrafe verlangen oder ein Bußgeld ausstellen, wenn man sich nicht kooperiert. Falls du jemals in eine solche Situation gerätst, bleibe mit äußerster Selbstsicherheit und fordere sie auf, dir die Strafe auszustellen – und du wirst sie gegebenenfalls bei der örtlichen Polizeistation begleichen.

Beachte, echte Polizeibeamte würden niemals darum bitten, deine Geldbörse zu sehen, während du durch eine Großstadt gehst. Wenn sich eine ‚Touristenpolizei‘ nähert und verlangt, dass du deine Geldbörse herausgibst, bleibe ruhig, fordere ihren offiziellen Dienstausweis an und lehne höflich, aber bestimmt eine Durchsuchung ab. Das zeigt dem Betrüger, dass du dich informiert hast und nicht auf dessen Tricks hereinfällst.

Gültige Touristenpolizei ist tatsächlich dazu da, Reisende zu unterstützen, aber es ist klug, wachsam zu bleiben. Nur weil jemand ein Abzeichen trägt, bedeutet das nicht, dass du ihm deine Geldbörse bedingungslos überlassen solltest. Beim nächsten Solo-Trip oder auch, wenn du mit Freunden reist, sorgt das Verständnis darüber, wie man stressige Begegnungen mit gefälschter Touristenpolizei meistert, für mehr Sicherheit und Ruhe im Ausland.

Lukas Reinhardt