Wenn Sie darüber nachdenken, auf Ihrer nächsten Reise nach Europa in Airbnb-Unterkünften oder Kurzzeitvermietungen zu übernachten, sollten Sie wissen, dass sich in letzter Zeit einiges geändert hat. In den vergangenen Jahren standen viele europäische Städte vor der beunruhigenden Herausforderung des Über-Tourismus und einem Mangel an Wohnraum für Einheimische aufgrund steigender Mietpreise und der Nachfrage nach Tourismus. Um zu helfen, haben viele europäische Regierungen Regelungen und Beschränkungen für Eigentümer in europäischen Städten eingeführt. Zum Beispiel müssen Gastgeber jetzt registrieren oder eine spezielle Genehmigung einholen, bevor sie ihre Objekte vermieten dürfen. Diese Regeln sollen Sicherheit, Fairness und Transparenz sowohl für Reisende als auch für Eigentümer gewährleisten.
Mehrere europäische Reiseziele beschränken Airbnbs und ähnliche Kurzzeitvermietungen. Viele Städte haben eine Obergrenze für die Nächte pro Jahr festgelegt, die eine Unterkunft ohne spezielle Genehmigung vermieten darf. Amsterdam erlaubt beispielsweise maximal 30 Nächte pro Jahr. Barcelona hat ebenfalls unregistrierte Kurzzeitvermietungen stärker ins Visier genommen, und Italiens Airbnb-Verbote verbieten automatisiertes Check-in für Touristen. Sogar London und Paris setzen Inserate unter strenge Kontrollen, mit einer 90-Tage-Grenze und möglichen Bußgeldern für nicht registrierte Gastgeber.
Daher ist es immer sinnvoll, auf der Anzeige Ihrer Unterkunft nach einer Registrierungsnummer zu suchen. Fehlt sie, könnte der Ort illegal sein und besser vermieden werden. Wenn Sie zufällig eine illegale Vermietung oder eine ohne ordnungsgemäße Genehmigung buchen, könnten Sie mit Last-Minute-Stornierungen konfrontiert werden, falls der Gastgeber erwischt wird. Und das ist definitiv nicht die Art von Überraschung, die Sie sich wünschen würden. Diese Beschränkungen bedeuten auch, dass es mehr Konkurrenz um weniger verfügbare Unterkunftsoptionen geben wird, also buchen Sie Ihre Unterkunft am besten frühzeitig.
Wie man Kurzzeitunterkünfte vorsichtig bucht
Bevor Sie Ihre Mietunterkunft buchen, sollten Sie eine kurze Prüfung durchführen, um wesentliche Details zu bestätigen: Gibt es eine Lizenz oder Registrierungsnummer in der Anzeige? Erwähnt der Gastgeber lokale Regeln? Was sagen die neuesten Bewertungen? Gibt es Beschwerden über plötzliche Zusatzgebühren oder verärgerte Nachbarn? Die gute Nachricht ist, dass Plattformen wie Airbnb und Booking.com von den Stadtverwaltungen (beispielsweise in Spanien) dazu aufgefordert werden, illegale Vermietungen zu entfernen, sodass es sicherer ist, eine verifizierte Unterkunft zu wählen, als Ihren Urlaub zu riskieren.
Sobald Sie bei Ihrer Unterkunft angekommen sind, befolgen Sie die Hausregeln, halten Sie sich an Ruhezeiten und haben Sie Ihren Ausweis sowie Screenshots der Buchung griffbereit, falls jemand einen Nachweis von Ihnen benötigt. Für unvorhergesehene Situationen bewahren Sie jeden Beleg und jede Chat-Nachricht für eventuelle Streitigkeiten auf. Wenn Sie jemals einen Ort betreten, der merkwürdig wirkt — vielleicht entspricht er nicht den Sicherheitsstandards — melden Sie dies sofort Ihrer Vermietungsplattform oder den Behörden und sichern Sie Video- und Fotobeweise. So schützen Sie sich und vermeiden später Ärger mit lokalen Behörden.
Ehrlich gesagt, wenn all diese Regeln überwältigend erscheinen, denken Sie daran, dass traditionelle Hotels und lizenzierte Pensionen in ganz Europa nach wie vor gute Optionen sind. Es ist sogar eine bessere Möglichkeit, die Einheimischen zu unterstützen und die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in diesen europäischen Zielen zu lindern. In diesem Sinn werfen Sie einen Blick auf diese europäischen Städte, in denen Sie ein Hotelzimmer zu Preisen bekommen können, die unter denen eines typischen Airbnb liegen.
