Die häufigsten europäischen Touristenfallen, vor denen Rick Steves Reisende warnt

The Common Type Of European Tourist Trap Rick Steves Warns Travelers To Avoid

20. Mai 2026

Rick Steves ist eine wahre Fundgrube an Ratschlägen, Tipps und Hinweisen für alle, die Europa entdecken möchten. Er ist selbst ein leidenschaftlicher Reisender, und seine Artikel und Reiseführer stecken voller nützlicher Hinweise, wie man das Beste aus einer Reise herausholt. Man sieht deutlich, wie sehr Steves die Region liebt, und er ist ein hervorragender Befürworter immersiver Reiseerlebnisse sowie des Ausprobierens abseits bekannter Pfade oder ungewöhnlicher Attraktionen, die von vielen Touren, Reiseführern und Empfehlungen oft ausgespart werden.

Doch Steves geht nicht nur mit guter Laune und durchgehend positiver Haltung durchs Leben. Er ist auch äußerst zuverlässig, wenn es darum geht, Reisende in Europa vor bestimmten Angeboten und Attraktionen zu warnen, die man meiden sollte. Er liegt besonders in der Nähe von Touristenfallen – Dingen, die auf den ersten Blick großartig wirken, sich letztlich aber als billige, geldschluckerische Machenschaften ohne echten Mehrwert entpuppen. Er hebt eine bestimmte Art von Touristenfallen besonders hervor, die er Reisenden ausdrücklich zu meiden empfiehlt: falsche kommerzielle Attraktionen, die vorgeben, die Geschichte und Kultur eines Landes zu zeigen, aber tatsächlich wenig bis gar nichts zu bieten haben.

Welche Touristenfallen empfiehlt Rick Steves zu vermeiden?

Dans son blog, Rick Steves met en évidence quelques attractions et pièges à touristes particulièrement gimmicks ou peu rentables. D’abord Time Travel Vienna: « 45 minutes perdus dans une succession kitsch de saynètes historiques façon parc d’attractions — la plupart en allemand », selon Steves. (C’est aussi une attraction assez chère, environ 29 dollars pour l’entrée.) Il n’est clairement pas fan des expériences de voyage dans le temps, puisqu’il pointe aussi l’Time Elevator de Rome, en le décrivant comme « une expérience multiscreen bon marché visant l’attention d’un enfant de 12 ans ».

Mais ses critiques les plus vives portent sur les musées de la torture, comme le London Dungeon ou le Belgrade Medieval Torture Museum. Bien que dans un autre article de blog il indique que, « dans quelques lieux, des expositions plus réfléchies peuvent offrir une fenêtre instructive (bien que sinistre) sur la justice pénale médiévale », la plupart restent juvéniles et de mauvais goût, « faisant appel aux bas instincts de voyageurs en mal de sens critique prêts à payer 15 dollars pour réfléchir aux méthodes barbare par lesquelles les gens ont mutilé les autres au fil des siècles ».

Touristentricks, die Rick Steves liebt

Rick Steves ist keineswegs ein langweiliger Miesepeter, der jeder Art von frivolem Touristenziel skeptisch gegenübersteht. Er ist ein großer Fan einiger der eher kitschigen, mainstreamorientierten Attraktionen und empfiehlt regelmäßig die bekanntesten Namen des europäischen Reisens neben weniger bekannten Zielen. Tatsächlich gibt es viele so genannte „Touristenfallen“, die Rick Steves liebt!

Beispielsweise empfiehlt er begeistert die Tivoli-Gärten in Kopenhagen, Dänemark, die er als ein „wahrhaft magisches Königreich“ beschreibt – ganz gleich, ob man Kinder hat oder nicht. Er empfiehlt auch das Stöbern nach Christbaumschmuck in Rothenburg ob der Tauber, Deutschlands übermäßig touristischer Mittelalterstadt. Mozart- und „Sound of Music“-Touren in Salzburg genießen und entlang der Küste der Cinque Terre in Italien wandern sind weitere Favoriten. Sogar Venedig, eine Stadt, die so überlaufen von Touristen ist, dass sie inzwischen eine Eintrittsgebühr erhebt, erhält von Steves das Siegel der Zustimmung. Er schreibt: „Venedig ist zwei Städte: Eine grell touristisch, die andere so romantisch und friedlich, dass man sie beim Beschreiben in den Fortissimo-Modus schaltet.“ Nicht alle Touristenfallen sind aus Steves’ Sicht gleich. Wenn er dir empfiehlt, eine zu meiden, solltest du besser zuhören.

Lukas Reinhardt